Z - Von Zipper bis Zylinder

Zipper
siehe Reißverschluss

Zweireiher
Der “Zweireiher” ist ein Klassiker der Herrengarderobe, der durch seine doppelte Reihe förmlicher als der Einreiher wirkt. Er hat zwei Knopfreihen und meistens sechs Knöpfe, wobei das oberste Knopfpaar zur Zierde dient. Wichtig ist, dass er im Stehen und Gehen immer geschlossen getragen wird, da die Revers ansonsten übereinander flattern.

Zwirn
Der Begriff “Zwirn” ist eine Bezeichnung für einen aus mehreren zusammengedrehten Garnen bestehenden Faden. Der zugrunde liegende Vorgang wird als “zwirnen” bezeichnet. Zwirne weisen naturgemäß eine höhere Reißfestigkeit als Garne auf und werden z.B. für die Herstellung von Vollzwirn-Stoffen eingesetzt, die wiederum in der Hemden- und Blusenfertigung Verwendung finden.

Zylinder
Der “Zylinder” ist der förmlichste aller Hüte. Es handelt sich dabei um einen hohen, steifen, meist schwarzen Herrenhut mit zylindrischem Kopf und fester Krempe. Der Legende nach wurde erstmals 1797 ein Seiden-Zylinder von dem englischen Hutmacher John Hetherington öffentlich getragen, wofür er wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses eine Geldstrafe bekam. Später avancierte der Zylinder dann zum beliebtesten Hut des Bürgers. Adolph Menzel weigerte sich sogar bei der Verleihung des preußischen Adlerordens, umgeben vom Hochadel, aus Bürgerstolz seinen Zylinder abzunehmen. Der Zylinder findet heutzutage nur noch bei feierlichen Anlässen Verwendung.