N - Von Nadelstreifen bis Nylon

Nadelstreifen
Nadelstreifen sind schmale, helle Längsstreifen in Kleiderstoffen. In das dunklere Grundgewebe sind in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen, genannt Rapport, helle Fäden eingearbeitet. Dies ergibt die klassische Form der Nadelstreifen. Der traditionelle Londoner “City Suit” wird aus einem dunkelblauen Nadelstreifen gefertigt. Dunkle Streifen auf hellerem Grundgewebe sind eine modische Variante des Klassikers.

Naturfaser
Unter “Naturfasern” versteht man aus Pflanzen oder Tierhaaren hergestellte Fasern. Pflanzliche Fasern werden aus natürlicher Zellulose gewonnen, dazu gehören unter anderem Baumwolle, Leinen, Jute, Ramie, Sisal und Kokos. Tierische Fasern werden aus dem Fell oder den Haaren zum Beispiel von Schafen, Ziegen, Kamelen und Kaninchen hergestellt. Zu den tierischen Fasern gehören vor allem Schafwolle, Alpaka, Angora, Cashmere, Mohair und Seide. Tierische Fasern besitzen ein gutes Wärmerückhaltevermögen und eine hohe Elastizität.

Nicky
Unter “Nicky” versteht man ein weiches Material aus geschorenem Baumwoll- oder Chemiefaserplüsch mit samtartiger Oberfläche. Verwendet wird Nicky vor allem für bequeme Kleidungsstücke wie Pullover oder Jogginghosen.

Nylon
“Nylon” ist die Handelsbezeichnung für eine synthetische Chemiefaser. Nylon zeichnet sich durch höchste Festigkeit und Saugfähigkeit aus und ist zudem sehr knitterarm. Eingesetzt wird Nylon für Wäsche, Bade-, Strumpf-, Sport- und Freizeitbekleidung.